Madagaskar in Bildern
English version

 zurück zur Startseite...


Madagaskar ist eines der schönsten und eines der ärmsten Länder zugleich.

Haus

Politik

Seit 1965 ist Madagaskar unabhängig. Nach der Unabhängigkeit ging es, wie in vielen anderen afrikanischen Staaten auch, erstmals wirschaftlich bergab. Als Grund dafür kann man die in vielen Veröffentlichungen zitierten Gründe wie Korruption, macht- und geldhungrige Eliten, veraltete staatliche Strukturen und nicht zu vergessen all die Menschen und Organisationen, die von der Schwäche eines solchen Landes profitieren wollen. Dazu kamen noch experimentelle politische Staatsformen, die den Niedergang noch beschleunigten. Trotz der ausgeprägten Armut und der schwierigen wirschaftlichen Bedingungen haben die Madagassen es über all die Jahre geschafft alle politischen Krise relativ gewaltlos zu lösen.

Strand

 

Geographie

 

Durch seine lange geographische Isolation beherbergt Madagaskar eine einzigartige Fauna. Urtümliche Tiergruppen wie die Lemuren und andere Halbaffen kommen nur hier vor.

Die Insel ist ursprünglich nahezu komplett bewaldet gewesen. Die küstennahen Zonen sind dabei von tropischem Tieflandregenwald bedeckt. Von den ursprünglichen Regenwäldern sind mittlerweile nur noch 4 % erhalten.

Das zentrale Madagaskar ist eine Hochebene mit durchschnittlichen Höhen von 1.100 m. Es fällt nach Osten schroff und steil ab, während der Anstieg im Westen sanfter ausfällt. Das Plateau gipfelt im Maromokotro, dem mit 2.876 m höchstem Berg der Insel. Auf dem Hochplateau ist das Klima gemäßigt.

Die größten Städte sind: Antananarivo 1.391.506 Einwohner, Toamasina 206.390 Einwohner, Antsirabe 182.804 Einwohner und Fianarantsoa 167.240 Einwohner.

Bevölkerung

Die Madagassen bilden ein kulturell homogenes Volk, bestehend offiziell aus 18 miteinander verwandten Bevölkerungsgruppen (foko). Die kulturelle Einheit drückt sich insbesondere durch die gemeinsame Sprache (malagasy, Madagassisch) aus, wobei die ethnischen Gruppen über einige Dialekte verfügen. Zudem unterscheiden sich die Sitten und Gebräuche von Ethnie zu Ethnie mal mehr, mal weniger.

Pousse-PousseIm Allgemeinen leben die Madagassen sehr traditionsbewusst, wobei ausländische kulturelle Einflüsse im Laufe der Zeit immer wieder integriert worden sind, vor allem in den Städten. Dem umfangreichen kulturellen Reichtum gegenüber steht eine weit verbreitete materielle Armut, verursacht durch jahrzehntelange aus- und inländische Ausbeutung und mehrere jährliche Naturkatastrophen (Wirbelstürme, Dürre).

Das große Bevölkerungswachstum in Verbindung mit dem traditionellen Abbrennen von Wald für landwirtschaftliche Zwecke und der Rodung für Bau, Heizmaterial und andere Zwecke bewirkt große ökologische Probleme. Die Waldfläche ist seit den 1950er-Jahren massiv geschrumpft.

Geschichte

Es ist wenig bekannt über die Besiedlungsgeschichte der Insel, die vermutlich vor etwa 1.500 bis 1.200 Jahren stattgefunden hat. Die Ureinwohner Madagaskars waren nicht, wie man vermuten könnte, Afrikaner. Die ersten Siedler gehörten der malaio-polynesischen Sprachgruppe an und kamen aus Südostasien. Unklar ist, ob sie auf direktem Weg oder in mehreren Etappen ihr Ziel erreichten. Die damalige Bevölkerung könnte in die Gruppen der Sakalava, Betsileo und Merina eingeteilt werden, die eigene Reiche bildeten.

Auch die nach und nach eingewanderten Afrikaner und Araber konnten an den südost-asiatischen Gesichtern der Bevölkerung nicht viel ändern.

Am 10. August 1500 sichtete der portugiesische Seefahrer Diogo Dias als erster Europäer Madagaskar und nannte die Insel São Lorenço. Später erscheint die Insel auch unter dem Namen Santa Apolonia auf den Karten der Portugiesen.

 

 Weitere interessante Informationen zum Land auch bei Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Madagaskar

Günstige Flüge nach Madagaskar gibt es u.a. bei Corsair oder bei anderen Flugbörsen wie McFlight. Viele Flüge werden über Paris abgewickelt.

 

Andere Initiativen der Entwicklungszusammenarbeit mit Madagaskar:

* AZAFADY (London)

* VOZAMA (Madagaskar)